Mit Essen belohnen
Kennt ihr das ? Man liest es in Foren, in Blogs etc. Sowas machen echt viele, mal in nem relativ kleinen Umfang, andere schieben regelrecht geplante Fresstage ein. Ich muss zugeben, ich habe sowas auch schon getan. Nach dem Motto: “Man muss sich auch mal etwas gönnen”
Aber mal ganz ehrlich, das is doch total krank und völliges Fehldenken, oder ? Eigentlich ist es so, als wenn sich ein Raucher bei der Raucherentwöhnung mit einer Zigarette belohnt.
Und das wird nun meine persönliche Aufgabe für die Zukunft. Keine Belohnungen mehr mit Essen. Keine Zielsetzungen mehr die lauten: Wenn ich das oder das erreicht habe, werde ich dies oder das essen etc.
Ausnahmen wird es sicher hier und da mal geben. Auch wird mal was gegessen, was nicht so konform zur gesunden Ernährung ist. Ist ja auch oberster Grundsatz in meiner Ernährung … “Keine Verbote” … Aber es wird sich nicht mehr belohnt durch Essen.
Ich werde versuchen, meine Gedanken in eine andere Richtung fließen zu lassen um etwas zu finden, womit ich mich selbst beim Erreichen von Nah und Fernzielen belohnen werde.
[TV-Momente] Die Ludolfs – Peterchens Kochweisheiten #2
Heute: Ernährungstipps von Peterchen^^
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Die Grillsaison kommt
Die ersten tollen Tage wettermäßig liegen hinter uns und schon ist das Thema Grillen wieder in aller Munde. Ich dachte, ich widme mich mal dem Thema. Normalerweise wird ja zum ersten Mai angegrillt. Ich finde persönlich aber, das ist völlig wurscht. Bock auf Grillen ? Dann los !!!
Ich bin auf dem Lande aufgewachsen und lernte schon als Kleinkind das Grillen in allen Variationen. Von Würstchen am Stock über offenem Feuer, Kartoffeln in der Lagerfeuerglut gebacken bis hin zu am Spieß gegrillten größeren Fleischportionen. Schwenkgrills, Smoker, und normale Standartgrills etc. waren dabei. Manchmal fand auf unseren Partys im Sommer auch mal ein komplettes Schwein am Stück den Weg auf den Spieß. Und ausserdem sagt man “Norddeutsche Griller sind härter” Denn wir haben den Willen zum Grillen ;-)
Am tollsten fand ich ehrlich gesagt immer das Grillen am Spieß. Wir haben früher im eigenen Garten oft einen Kasslerstrang auf den Spieß gesteckt. Über offenem Feuer einfach der Knaller !! Damit wir nicht immer ein Loch für das Feuer machen mussten, haben wir uns unser sogenanntes Grillfass gebastelt. Bierfass durchgeflext und Eisengestell dran geschraubt, fertig wars. Geht aber genausogut in nem Erdloch. Als Holz wurde meist Buche verwendet, es geht aber auch Eiche sehr gut.
Grillen kann man natürlich auch bei nicht so tollem Wetter. Wir haben schon bei Regen, bei Sturm und auch im Winter gegrillt. Ein tolles Erlebnis war im Jahr 1979. Es lagen im Garten noch etwa 2 Meter hoch Schnee bei meinen Großeltern. Die Überreste der Schneekatastrophe 78/79. Mein Opa, mein Bruder und ich haben im Garten ein etwa vier mal vier Meter großes Loch bis fast auf den Boden gegraben, es mit Brettern abgedeckt und wieder Schnee draufgeschaufelt. Dann einen Eingang gegraben und hatten eine tolle Schneehöhle. Mein Opa ( er war Stalingrad-Veteran und erlebte den Winter 41/42 an der Ostfront mit) meinte, wir müssen ein Feuer machen um die Wände zu vereisen. Das würde isolieren und die Wände vor Einsturz schützen. Alo bauten wir dort einen Grill auf und haben darin mitten im Winter gegrillt. Das war einfach das Größte !!
Auch wurden einst mangels eines Grills, die vorhandenen Würste auf einem Fussabtreter aus Metall gegart. Ihr seht, es gibt immer eine Möglichkeit, sein Fleisch gar zu bekommen sofern Brennholz/Kohle & Feuer vorhanden ist.
Das Dorf in dem ich aufwuchs war nur 1,8 Kilometer vom Ostseestrand entfernt. Ringsum gab es diverse Campingplätze und somit versammelten sich in den Ferien immer allerhand Menschen in unserem kleinen Dorf. Es war immer ein Spaß, die sogenannten Stadtgriller bzw. Terroristengriller Touristengriller zu beobachten. Die Kohle natürlich fein mit Spiritus oder Benzin anzünden (erinnere mich da noch an einen schweren Unfall auf dem Berliner Campingplatz). Dann fein mit der Grillgabel oder einem Stock dauernd in der Grillkohle rumrühren müssen oder/und die gemütliche Grillathmosphäre dann mit einem Fön zerstören, damit ja die Grillkohle schneller durchglüht. Nicht zu vergessen das “professionelle” Ablöschen mit Bier. Zum einen bringt es nichts und zum anderen macht das runtertropfende Bier die Kohle karputt. Bier bewirkt nichts, da es viel zu schnell verdampft und gibt weder Bräunung noch Geschmack und macht auch nicht das Fleisch zarter. Wer Bräune will, der kann lieber das Fleisch zwischendurch mal mit Öl und einem Pinsel bestreichen. Wer will, dass das Fleisch Geschmack von Bier bekommt, der soll das Fleisch vorher in einer Marinade marinieren.
Naja, jeder soll ja so grillen, wie es ihm Spaß und Freude bereitet, auch die, die es nicht können^^ Nur sollte man doch schauen, dass gewisse Sicherheitsgrundsätze beachtet werden und vor dem Grillen auch für evtl. Unfälle Maßnahmen getroffen werden. Gerade wenn Kinder beim Grillen anwesend sind sollte man dies beachten. Es verging damals kaum ein Tag im Sommer, an dem nicht irgendein Krankenwagen oder gar der Rettungshubschrauber irgendwelche Brandverletzten von einem der Campingplätze holte, die beim Grillen verunfallt sind. Das schlimmste war mal ein Familienvater, der seinen Grill mit Benzin anzünden wollte, es explodierte alles, und das danebenstehende Zelt entzündete, indem seine drei Kinder spielten. Vater wie auch Kinder mussten mit Hubschraubern und schwersten Verbrennungen in Spezialkliniken gebracht werden.
Und da ich mir ziemlich sicher bin, dass an den nächsten Wochenenden wieder tausende Grills zum Glühen gebracht werden, wünsche ich allen ein tolles Angrillen, ein schönen Start in den Mai und eine sichere Grillsaison. Esst nicht zu viel, esst nicht zu ungesund und achtet auf eure und auch die Sicherheit eurer Gäste und Kinder !!
Nicht Rauchen ist klasse
Am 14. April diesen Jahres war es mal wieder soweit. Ich rauche jetzt seit acht Jahren nicht mehr. Und da bin ich sehr stolz drauf !!
Aufgehört habe ich damals ganz spontan von Heute auf Morgen. Mensch leute, was bin ich froh es geschafft zu haben. Man sagt ja auch, dass gerade ehemalige Raucher sehr intollerant gegenüber Rauchern sind. Das ist bei mir nicht so. Ich habe da kein Problem mit, in rauchender Gesellschaft zu sein. Nur wenn meine kleine Tochter dabei ist, erwarte ich von den Rauchern ein bischen gesunden Menschenverstand.
Auch gibt es irgendwelche Freaks, die meinen, jetzt als Gesundheitsapostel durch die Welt zu ziehen und mit Halbwissen zu glänzen … ne lasst mal. Wenn jemand meint, er müsse rauchen, dann soll er das tun. Ist ja seine Gesundheit und sein Leben.
Trotzdem freue ich mich immer, wenn jemand versucht, damit aufzuhören und es dann auch schafft. Marc von Gregel[Dot]Com hat ja nun auch schon 86 Tage geschafft. Chapeau dafür !!!
Möchte mich dann noch bedanken bei:
- Meiner Frau, die aufhörte zu Rauchen, als sie wusste, dass sie schwanger war. Sie hat die Chance genutzt, und nie wieder angefangen. Jetzt auch schon seit fast 6,5 Jahre rauchfrei.
- Bei meinen Eltern, die zusammen aufhörten und es auch schon 5 Jahre durchhalten.
Danke das ihr euch besonnen habt und mir gefolgt seid. Ihr werdet es nicht bereuen !
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